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Neben den Rundfunkanstalten und seiner Mediathek betreibt die ARD auch noch einen eigenen Streaming-Dienst namens ARD Plus. Diese ist im Gegensatz zu den anderen Angeboten kostenpflichtig und setzt ein Abo voraus. Neukunden können den Streaming-Dienst dabei zunächst aber für zwei Wochen kostenlos testen. Wir erklären, wie das Probeangebot funktioniert und für wen sich ARD Plus lohnt.
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ToggleDie Tatsache, dass die ARD einen eigenen kostenpflichtigen Streaming-Dienst betreibt, dürfte so manchen Zuschauer sicherlich überraschen, schließlich gibt es ja die ARD Mediathek, in der man alle Inhalte komplett kostenlos sehen kann. Die Mediathek kommt jedoch mit einer signifikanten Einschränkung daher. So hat der Gesetzgeber verfügt, dass die öffentlich-rechtlichen Anstalten ihre Inhalte nur für eine bestimmte Zeit kostenlos als Stream bereitstellen dürfen. Im Falle von Filmen und Serien sind dies beispielsweise maximal zwölf Monate. Wer nun also beispielsweise einen Tatort schauen möchte, der 2010 produziert wurde, der wird in der Mediathek nicht mehr fündig. Genau hier kommt dann ARD Plus ins Spiel.
Der Streaming-Dienst beinhaltet eine Vielzahl an Inhalten, welche die ARD nicht mehr in der Mediathek anbieten darf. Dafür fallen für das Angebot aber auch zusätzliche Kosten an, da es nicht von den Rundfunkgebühren abgedeckt ist beziehungsweise rein rechtlich auch gar nicht sein darf. Für ihre Abogebühren bekommen Nutzer bei ARD Plus aber auch wirklich viele Produktionen, die über die Jahre bei den öffentlich-rechtlichen Sendern entstanden sind. Das Tatort-Archiv allein reicht beispielsweise bis in die Anfänge der Reihe zurück, sodass Fans auch die allerersten Fälle aus den 1970ern schauen können.
Bei den Abo-Kosten hält es ARD Plus relativ unkompliziert. Es gibt nur ein einziges Abo das im Monatsabo 4,99 Euro und im Jahresabo 49,99 Euro kostet (entspricht 4,16 Euro im Monat). Weitere Abovarianten wie beispielsweise werbefinanziertes Abonnement werden nicht angeboten. Bei den Zahlungsmitteln können Nutzer sowohl mit Paypal als auch mit Kreditkarten zahlen. Zudem lässt sich der Streaming-Dienst über externe Anbieter buchen, wo dann deren jeweilige Zahlungsarten ebenfalls akzeptiert werden.
Im Gegensatz zu vielen anderen Streaming-Anbietern wie Disney+ oder auch RTL+ lässt sich ARD Plus für Neukunden immer noch kostenlos testen. So bietet das Unternehmen allen Nutzern, die sich erst einmal unverbindlich einen Eindruck von dem Angebot verschaffen möchten, eine zweiwöchige Probephase.
Im Probeabo kann man ohne Einschränkung auf alle Inhalte von ARD Plus zugreifen, ohne dass irgendwelche Abokosten anfallen. Erst nach dem Ablauf der zwei Probewochen wird das kostenpflichtige Abo aktiv und man zahlt die Kosten für das ausgewählte Monats- oder Jahresabo. Wer daran kann Interesse hat, sollte vor dem Ablauf der Testphase kündigen. Sobald eine Kündigung erfolgt ist, bleibt der Zugang zu ARD Plus noch bis zum Ende der zwei Probewochen besteht und endet dann automatisch.
ARD Plus lässt sich neben der eigenen Webseite auch direkt über Amazon Prime Video Channels, Apple TV+ oder YouTube uchen. Somit unterscheidet sich auch die Kündigung je nach Anbieter. Hier findest du meine Schritt-für-Schritt Anleitung für die ARD Plus Webseite:



Neben dem Probeabo gibt es bei ARD Plus auch eine Möglichkeit, um langfristig Abokosten zu sparen. So ist es bei dem Streaming-Dienst möglich, seinen Account mit Freunden oder Familienmitgliedern zu teilen. Insgesamt lassen sich bei ARD Plus fünf Geräte registrieren, parallel schauen können allerdings immer nur zwei Personen gleichzeitig. Immerhin lassen sich die Abokosten zu zweit aber auf diese Weise halbieren. Anstatt 4,99 Euro zahlt jeder Nutzer so nur rund 2,50 Euro im Monat. Mit dem Jahresabo wird es noch ein bisschen günstiger.
ARD Plus ist zunächst einmal natürlich ein Angebot für die vielen öffentlich-rechtlichen Produktionen, die nicht mehr in der ARD Mediathek verfügbar sind. Unter anderem hat der Streaming-Dienst beispielsweise ein riesiges Tatort-Archiv, in dem sich fast alle Krimis aus der Reihe finden lassen. Dazu kommen beliebte Formate wie In aller Freundschaft, Mord im Norden, Mord mit Aussicht oder Praxis mit Meerblick. Auch jede Menge Klassiker wie Hafenpolizei oder Raumpatrouille Orion sind verfügbar und es gibt einen großen Bereich für Kinder.
Das Angebot beschränkt sich allerdings nicht nur auf deutsche Eigenproduktionen, sondern bietet auch viele internationale Lizenzinhalte. Ähnlich wie bei anderen Streaming-Diensten werden solche Lizenzen meist für einen bestimmten Zeitraum eingekauft, sodass immer wieder neue Formate und Filme zum Angebot dazustoßen, es nach einer Zeit aber auch wieder verlassen können. Aktuell finden sich beispielsweise Filme wie The Imitation Game, Bohemian Rhapsody oder die beliebten Klassiker von Bud Spencer und Terence Hill in der Streaming-Bibliothek, während Serienfreunde sich über Formate wie Sherlock, The Office oder Versailles freuen können.
Ich habe ARD Plus vor allem wegen des Tatort-Archivs getestet. Die Bibliothek ist tatsächlich so umfangreich wie versprochen: ich habe Fälle aus 1970-1975 gefunden, die ich sonst nirgendwo mehr streamen könnte. Allein dafür lohnt sich das Abo für Tatort-Fans schon fast.
Was mich ebenfalls überzeugt hat, ist die App-Qualität. Sie läuft stabil, die Suchfunktion funktioniert gut und die Inhalte starten ohne lange Ladezeiten (so wie man es auch von der ARD Mediathek gewohnt ist). Im Vergleich zu manchen kleineren Streaming-Anbietern merkt man, dass hier ein solides technisches Fundament dahintersteckt.
ARD Plus ist kein Dienst für jeden. Das Abo lohnt sich besonders für Tatort-Fans, die ältere Fälle sehen möchten und für alle die Klassiker des deutschen Fernsehens schätzen. Für mich ist ARD Plus eine sinnvolle Ergänzung zum normalen Streaming-Repertoire. Auf Dauer habe ich es jedoch nicht abonniet, weil ich es dann doch zu selten nutze.
ARD Plus ist ein reines Streaming-Angebot, was bedeutet, dass man es nur über das Internet schauen kann. Die einfachste Variante ist hier der Browser, der auf jedem gängigem Laptop oder Computer Zugang zu dem Streaming-Dienst ermöglicht. Darüber hinaus gibt es auch eine App, die nicht nur mobile Endgeräte mit Android oder iOS unterstützt, sondern auch viele Smart-TVs von Samsung sowie Geräte mit Google TV, Fire TV und waipu.tv.
Neben der Möglichkeit, ARD Plus direkt bei dem Streaming-Dienst zu buchen, kann man das Angebot auch über Partnerprogramme nutzen. Dies ist vor allem im Falle Magenta TV praktisch, da man hier keine Abogebühren mehr zahlt. ARD Plus ist automatisch im Preis von Magenta TV enthalten, was die Sache natürlich sehr attraktiv macht. Darüber hinaus wird der Streaming-Dienst auch über YouTube, Amazon Prime und Apple TV+ angeboten. In allen drei Fällen sind die Abokosten allerdings genauso hoch wie bei ARD Plus direkt, sodass sich finanziell nicht wirklich ein Vorteil ergibt. Immerhin können neue Nutzer aber auch über die Partnerangebote den Streaming-Dienst für zwei Wochen kostenlos testen.
Bei ARD Plus handelt es sich um ein kostenpflichtiges Zusatzangebot und wird nicht durch die Rundfunkgebühren (GEZ/Rundfunkbeitrag) finanziert. Grund dafür ist es, dass aus rechtlichen Gründen Inhalte nicht dauerhaft kostenlos bereit gestellt warden dürfen (Verweildauer). Daher sind ältere Produktionen in der kostenlosen ARD Mediathek nur für begrenzte Zeit verfügbar. ARD Plus finanziert sich über Abogebühren.
Pro Account können bis zu fünf Geräte registriert werden, jedoch können immer nur zwei Streams gleichzeitig laufen. Damit lässt sich der Account teilen und man kann sich die Kosten halbieren.
Ich teste seit über 10 Jahren Streaming-Dienste & digitale Abos auf Herz und Nieren. Mein Ziel: Dir helfen, Abo-Fallen zu vermeiden und das beste Angebot zu finden.
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