Startseite › Ratgeber › Checkliste: So nutzt du deinen Streaming-Probemonat optimal
Aufgrund der großen Auswahl an Streamingdiensten fällt schon die Wahl für einen Probemonat oder Probeabo schwer. Unsere Checkliste liefert aber die Faktoren, auf die interessierte Streamingfans im Testzeitraum achten sollten.
Es gibt Streamingdienste, die die neuesten Blockbuster-Serien und Filme im Sortiment haben und solche, die sich auf Nischen wie Klassiker-, Arthouse- oder ausländisches Kino konzentrieren. Es gibt aber auch Plattformen, die eher Live-Events oder Reality-Formate sowie Live-Sport bevorzugen. Wiederum andere decken das gesamte vielfältige Spektrum der Medienwelt ab. Interessierte Kunden sollten daher zunächst nach den Dienstleistern Ausschau halten, die ihre eigenen Interessen inhaltlich abdecken.
Es gibt nicht mehr viele kostenlose Probemonate, deswegen sollten die Preise für das ausgesuchte Probeabo ebenfalls in die Entscheidung für oder gegen einen Streamingdienst mit einfließen. Zwar gibt es ein paar kostenlose Streaming-Dienste, der Großteil der Plattformen sind jedoch kostenpflichtig und bieten mehrere Pakete zu unterschiedlichen Kosten an. Die günstigeren Abonnements finanzieren sich zusätzlich durch Werbeeinnahmen und -unterbrechungen, eignen sich aber oft am besten als Probemonate um den jeweiligen Dienst erstmal günstig auszuprobieren. Kostspieligere Abos sind werbefrei, weisen häufig auch eine bessere Bild- und Tonqualität auf oder erlauben mehrere User-Profile.
Bild- und Tonqualität nehmen eine immer größere Bedeutung beim Streaming ein. Die meisten Endgeräte sind mittlerweile mit hochauflösenden Displays und Bildschirmen ausgestattet. Kinosound für zuhause ist ebenfalls keine Seltenheit mehr, sodass auch die Streamingdienste eine entsprechende Qualität liefern müssen. High Definition sollte daher Standard sein. Wenn möglich sollten die Plattformen auch 4K Ultra HD Inhalte anbieten. Audiophile Streamingfans geben darauf acht, dass der ausgesuchte Streamingservice die visuellen Inhalte mit hochwertigem Sound unterlegen kann – z. B. Dolby Digital 5.1 oder Dolby Atmos.
Ein Streamingdienst sollte auch mit den vorhandenen Endgeräten kompatibel sein. Bei den meisten modernen Smart TVs, Tablets oder Smartphones ist das kein Problem. Wer ältere Geräte oder Spielkonsolen besitzt, muss vor dem Abschluss eines Probemonats aber überprüfen, ob sich der anvisierte Streamingdienst damit nutzen lässt. Falls nicht, kann ein Zusatzgerät erforderlich sein, z. B. in der Form einer Streamingbox oder eines Streaming-Sticks.
Eine nutzerfreundliche Navigation und einfache Suchfunktion sind von großer Bedeutung. Manche Streamingdienste weisen in dieser Hinsicht leider einige Defizite auf und machen es ihren Nutzern schwer, spezifische Inhalte zu finden. Wer Entscheidungshilfe bei der Auswahl passender Filme oder Serien benötigt, sollte außerdem auf möglichst akkurate persönliche Empfehlungsfunktionen achten. Relevant sind außerdem mehrere User-Profile, mit denen sich unterschiedliche Watch-Listen erstellen oder verschiedene Inhalte zur selben Zeit auf diversen Geräten streamen lassen.
Ein gutes Empfehlungssystem ist wichtig, um neue Inhalte zu entdecken, die entweder zum eigenen Geschmack passen oder über den Tellerrand hinausblicken lassen und den Horizont erweitern. Dafür kann beispielsweise ein guter Empfehlungsalgorithmus hilfreich sein, der neuen Content basierend auf bisher gesehenen Filmen, Serien und Sendungen in den Vordergrund rückt. Wer menschliche Empfehlungen bevorzugt, sollte nach Dienstleistern Ausschau halten, die von Experten kuratierte Listen oder Sammlungen von Streamingvideos zusammenstellen, z. B. zu einem bestimmten Thema oder spezifischen Regisseuren.
Wer im Urlaub oder auf Geschäftsreise nicht auf seine Lieblingsinhalte verzichten oder auf dem Weg von oder zur Arbeit noch schnell die neueste Episode seiner Lieblingsserie streamen möchte, darf nicht auf eine Offline-Streamingfunktion verzichten. Hiermit lassen sich einzelne Inhalte auf das mobile Endgerät herunterladen, sodass sie unterwegs abgespielt werden können, ohne dass das mobile Datenvolumen in Anspruch genommen wird. Denn der Datenverbrauch beim Streaming ist meist höher als man denkt. So kommt es auch nicht zu ärgerlichen Unterbrechungen wegen einer schlechten Netzabdeckung. Die meisten Streamingdienste bieten diesen Service mittlerweile an – meistens aber nur, wenn man sich für eines der teureren Abo-Pakete entscheidet.
Ein Nachteil des Streamingzeitalters besteht darin, dass auch nicht-jugendfreie Inhalte jederzeit auf Knopfdruck verfügbar sind. Deswegen ist es erforderlich, Kinder vor Filmen und Serienepisoden zu schützen, die nicht für sie geeignet sind. Ein Streamingdienst muss daher eine Form des Jugendschutzes anbieten. Das kann beispielsweise ein PIN-Code für Serien oder Filme ab einem Alter von 16 oder 18 Jahre sein. Zusätzlich sind Kinder- oder Jugendprofile vorteilhaft, mit dem sich der Nachwuchs nur Inhalte aussuchen kann, die definitiv für das jeweilige Alter angemessen sind.
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