- Von Benjamin Leber
- Aktualisiert am
Wer Zeitschriften und Magazine günstig lesen möchte, der wird bei Online-Anbietern fündig. Diese bieten nicht nur attraktive Abos, die Zugriff auf gleich eine Vielzahl an Magazinen beinhalten, sondern oft auch einen günstigen Probemonat. Mit diesem können Neukunden richtig viel Geld sparen und zudem das Angebot unverbindlich kennenlernen. Wir haben die bekanntesten Anbieter auf dem deutschen Markt im Vergleich und und sagen dir, welcher Dienst sich wirklich lohnt.
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ToggleDigitale Zeitschriften-Flatrates 2026 im Überblick
Der bekannteste und meiner Meinung nach auch beste Dienst auf dem deutschen Markt ist aktuell Readly. Der Anbieter ist quasi das „Netflix für Zeitschriften“, hat die meisten Inhalte im Angebot und lässt sich mit dem Probemonat auch kostenlos testen.
| Anbieter | Inhalte | Regulärer Preis | Testphase |
|---|---|---|---|
| Readly | Über 8.000 (u.a. National Geographic, Computer Bild, Cosmopolitan) | 14,99 Euro / Monat | 1 Monat für 0,99 Euro |
| Amazon Prime Reading | Begrenzt (wechselnde Auswahl) | In Amazon Prime enthalten | 30 Tage Amazon Prime kostenlos testen |
| YUMPU News | Über 5.000 (Men’s Health, Auto Moto und Sport, Forbes) | 7,99 Euro / Monat | 30 Tage kostenlos |
| United Kiosk | Über 5.000 Zeitungen & Zeitschriften (viel Special-Interest) | 9,99 Euro / Monat | 30 Tage kostenlos |
Zeitschriften und Magazine im Abo lesen
Bei Zeitschriften und Magazinen gehören Probemonate seit langer Zeit zum Verkaufskonzept, um neue Kunden anzulocken. Auch Abonnements sind bei Zeitschriften und Zeitungen schon seit vielen Jahren üblich und weit verbreitet. Oft wird bei den jeweiligen Verlagen aber nur ein Abo für eine konkrete Zeitschrift oder eine Zeitung angeboten. Interessiert man sich dann für verschiedene Titel, können die Kosten schnell ansteigen. Genau hier kommen Online-Anbieter mit ihren Abos ins Spiel.
Anstatt nur eine bestimmte Zeitschrift zu abonnieren, funktionieren die Abos ähnlich wie bei Streaming-Diensten wie Netflix oder Disney+. Der Anbieter hat gleich ein ganzes Portfolio von Magazinen und Zeitungen im Programm und gegen eine monatliche Abogebühr erhalten Kunden Zugriff auf alle Inhalte. Das Lesen erfolgt dabei rein digital. Abonnenten bekommen also keine Zeitschriften zugeschickt, sondern greifen über eine App oder per Browser auf das Angebot zu. Natürlich werden die jeweils neuesten Ausgaben der verschiedenen Zeitschriften direkt am Veröffentlichungstag verfügbar gemacht und auch klassische Tageszeitungen sind abrufbar.
Um die Zeitschriften lesen zu können, musst du meist auch nicht zwangsweise online sein. In der Regel wird auch eine Offline-Funktion angeboten. Diese erlaubt es, die digitalen Zeitschriften auf ein Gerät wie beispielsweise ein Tablet herunterzuladen und bequem offline zu lesen. Gerade bei langen Reisen, in denen nicht klar ist, inwiefern gutes WLAN vorhanden sein wird, ist dies besonders praktisch. Neben Zeitschriften und Magazinen sind ab und zu im Abo auch Tageszeitungen und E-Books enthalten.
So funktioniert der Probemonat bei Zeitschriften
Wie andere Streaming-Dienste auch setzen Anbieter von digitalen Zeitschriftenabos häufig auf einen Probemonat. Neukunden, die sich erst einmal einen Eindruck von dem Portfolio verschaffen möchten, bekommen die Möglichkeit, das Angebot entweder komplett kostenlos oder zu einem sehr günstigen Preis für einen oder mehrere Monate zu testen. Die Voraussetzung dafür ist aber zunächst einmal eine Anmeldung. Um die Zeitungen oder Zeitschriften lesen zu können, wird ein Account vorausgesetzt. Bei der Accounterstellung musst du in der Regel deine Kontaktdaten, eine E-Mail-Adresse und eine Zahlungsmöglichkeit angeben.
Die Zahlungsmöglichkeit bedeutet allerdings nicht, dass dir auch direkt Kosten entstehen. Ist der Zeitschriften Probemonat kostenlos, dann hast du auch die Möglichkeit, diesen wieder zu kündigen, bevor dein Abo kostenpflichtig wird. In der Regel läuft deine Mitgliedschaft auch nach der Kündigung noch bis zum Ende des Probemonats weiter. Hat dich das Angebot überzeugt, dann musst du überhaupt nichts machen. Dein Abo wird nach dem Probemonat automatisch in eine kostenpflichtige Mitgliedschaft umgewandelt. Die Abbuchung erfolgt dann über die von dir angegeben Zahlungsmöglichkeit.
Die Tatsache, dass deine Mitgliedschaft kostenpflichtig geworden ist, bedeutet jedoch nicht, dass du nun ein langfristiges Abo abgeschlossen hast. Während viele klassische Zeitschriftenanbieter ihre Abonnenten meist zu langen Mitgliedschaften verpflichten, sind die Abos bei den Online-Anbietern in der Regel monatlich kündbar. Du kannst also in jedem Monat entscheiden, ob du dein Abo noch fortsetzen möchtest. Ist dies nicht der Fall, kündigst du schnell und bequem online und deine Mitgliedschaft endet nach dem aktuell bezahlten Monat.
Account-Sharing als großer Pluspunkt
Ein großer Vorteil gegenüber physischen Zeitungen bzw. Magazinen ist das Account-Sahring! Bei vielen Anbietern lässt sich der Account mit Freunden oder Familienmitgliedern teilen und so wird das Abo auch nach der kostenlosen Testphase deutlich günstiger. Bei Readly kann man zum Beispiel bis zu 5 Profile erstellen und auch alle können gleichzeitig lesen.
Tatsächlich bieten die Abos selbst oft die Möglichkeit, eine oder mehrere weitere Personen mit an Bord zu holen. In diesem Falle sind die Kosten für die monatliche Mitgliedschaft dann zwar etwas höher, da man sich die Gebühren aber mit anderen Personen teilt, ergibt sich für den einzelnen Nutzer aber eine Ersparnis. In der Regel lohnt es sich, direkt das Angebot zu nutzen, das die meisten gleichzeitigen Nutzer erlaubt und dies dann auch vollständig auszuschöpfen. Auf diese Weise lässt sich die größte Kostenersparnis erzielen.
Ich teste seit über 10 Jahren Streaming-Dienste & digitale Abos auf Herz und Nieren. Mein Ziel: Dir helfen, Abo-Fallen zu vermeiden und das beste Angebot zu finden.